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Es sind noch Plätze frei: Honig-Pfad Tour in den Süden Albaniens

Es sind noch Plätze frei: Honig-Pfad Tour in den Süden Albaniens

Landkarte mit Route der Honig-Pfad Südtour
Auf den Spuren von Albaniens Imkertradition führt die Reise vom 7.-14. Oktober 2018 in den Süden Albaniens:
Wir besuchen drei Honigregionen: Korça, Përmet und Llogara und entdecken auf dem Weg die Vjosa, einen der letzten Wildflüsse Europas. Wir tauchen an den UNESCO Stätten Gjirokastra und Butrint in die Geschichte des Landes ein und an der Albanischen Riviera ins Meer. Wir besuchen Imkerinnen und Imker und gehen mit ihren Bienen auf Tuchfühlung, entdecken die Vielfalt lokaler Spezialitäten und erleben die albanische Gastfreundschaft in Rehovë ganz unmittelbar.
Mehr Informationen zum Reiseablauf finden Sie hier oder kontaktieren Sie uns!
Impressionen vom Honig-Pfad in Përmet

Impressionen vom Honig-Pfad in Përmet

Im Juni hatten wir Besuch von einem Filmteam der Reiseplattform Mapify, das im Rahmen einer Produktionsreise für einen Albanien-Mazedonien Kurzfilm bei unserem Partner-Imker Robert in Përmet vorbeischaute. Wir freuen uns sehr, dass die albanische Imker-Tradition in einem Flimclip vorgestellt wird und sind begeistert vom Ergebnis: Wunderschöne Eindrücke und Stimmungen aus Përmet!

 

Ist die Reiselust geweckt? Es sind noch Plätze frei in unserer Honig-Pfad Reise im Oktober, die auf den Spuren der Bienen über den Ohridsee nach Përmet und weiter an die Albanische Riviera führt. Mehr Informationen finden Sie hier. Darüberhinaus bieten wir maßgeschneiderte Honig-Pfad Reiseerlebnisse, die all-inclusive und Selbstfahrer Touren, Aufenthalte in Imker-Gastfamilien zur Honigernte (Farmstays) und Tagesausflüge zu Imkerinnen und Imkern umfassen.

Die Honig-Pfad-Bienen vor der Kamera

Die Honig-Pfad-Bienen vor der Kamera

Wir hatten ganz besonderen Besuch! Ein Filmteam der Reiseplattform Mapify schaute im Rahmen ihrer Albanien-Mazedonien Produktionsreise für einen Kurzfilm bei unserem Partner-Imker in Përmet vorbei. Der Kurzfilm soll Lust machen, die Vielfalt und Schönheit Albaniens zu entdecken und wir freuen uns sehr, dass auch die albanische Imker-Tradition und der Honig-Pfad vorgestellt werden. Der Kurzfilm wird im Juli auf der Plattform präsentiert und wir sind schon gespannt auf das Ergebnis!

Willkommen im Frühling!

Willkommen im Frühling!

Beehives in Gjirokastra
© Honig-Pfad / Taulant Pjetërgjokaj

 

Sonnige Grüße zum Wochenende von dieser Frühlingwiese im Süden Albaniens!
Hier in der Region Lunxhëria im Qark Gjirokastra wohnen und arbeiten die Bienen
einer zertifizierten Bio-Imkerei 🐝

Im Gespräch mit Lejla Shehu – Vorsitzende des Albanischen Imkerverbands

Im Gespräch mit Lejla Shehu – Vorsitzende des Albanischen Imkerverbands

Lejla Shehu vor Bienenstöcken in Lezhe, Albanien
Lejla Shehu - Vorsitzende des Albanischen Imkerverbands   © Sondor Travel
 

Lejla Shehu arbeitet seit mehr als 30 Jahren für und mit Bienen. Sie ist Vorsitzende des Albanischen Imkerverbands und unermüdlich im Einsatz für die Bienen und die Imkerei in Albanien.  Ihre Unterstützung und Anregungen waren für die Planungen des Honig-Pfads von unschätzbarem Wert und wir fühlen uns geehrt und dankbar, sie auf dem Honig-Pfad dabei zu haben. Wir freuen uns, dass sich Lejla Shehu die Zeit genommen hat für ein Gespräch mit Taulant Pjetërgjokaj über ihre Leidenschaft für die Honigbiene und die Bienenhaltung:

Wann und wie begann dein Interesse an Bienen und der Imkerei?

Im Jahr 1981 machte ich meinen Abschluss in Biochemie an der Fakultät für Naturwissenschaften und fing im Seidenproduktionszentrum an. Zu dem Zentrum gehörte ein Labor, das später Teil der Bienen- und Seideabteilung unter dem Zootechnischen Institut wurde. Hier im Labor begann ich, zu Bienenthemen und Bienengesundheit zu arbeiten,  insbesondere zur Varroatose und anderen Bienenkrankheiten aber auch Analysen von Honig, Wachs und Propolis. Über die Jahre war ich über meine Tätigkeit im Labor in zahlreichen Kollaborationen und Projekten zu diesen Themen involviert. Als die Abteilung im Jahr 1996 geschlossen wurde, wechselte ich zum damaligen Veterinär-Forschungsinstitut (das heutige Instituti i Sigurisë Ushqimore dhe Veterinare - ISUV) und arbeitete dort bis 2006.

1991 wurde der Albanische Imkerverband gegründet, der mehrere lokale und regionale Vereine vereint.  Von 1991 bis 2007 war ich Generalsekretärin der Verbands. Dies war eine wichtige Zeit, in der ich die Gelegenheit hatte, viel von der Zusammenarbeit mit Imkerinnen und Imkern und ihrem reichen Erfahrungsschatz zu lernen, durch den Austausch während Trainingsmaßnahmen oder bei Besuchen vor Ort. Seit 2007 bin ich die Vorsitzende des Albanischen Imkerverbands. Diese Aufgabe ist nicht immer ganz einfach, besonders angesichts begrenzter Resourcen und staatlicher Förderung sowie anderen Schwierigkeiten im Bienen- und Imker-Sektor derzeit. Auf der anderen Seite liebe ich meinen Job umso mehr dafür, diese Herausforderungen anzugehen.

Kannst Du uns etwas mehr über den albanischen Honig erzählen?

In Albanien gibt es ca. 365,000 Bienenstöcke mit einer Produktion von 3,200 bis 3,400 Tonnen Honig pro Jahr. Imkerinnen und Imker in Albanien züchten die Apis mellifera Carnica, die sehr gut in unseren Kontext passt: Die Vegetation in Albanien ist vielfältig mitteleuropäisch und mediterran und 2/3 der Gebiete sind bergig. Von der westlichen Küste bis zur östlichen Grenze blüht es von Januar bis Dezember. Wir haben 350 Stunden Sonnenlicht im Winter und 980 Stunden im Sommer.

Bienenhaltung findet im ganzen Land statt und einige Bienen 'grasen' bis zu einer Höhe von 1,000m - 1,500m wo sie eine große Vielfalt an Heil- und Aromapflanzen an den Berghängen finden: Salbei, Thymian, Oregano, Bergbohnenkraut, Klee, Winterlinde und viele mehr sowie Bäume wie die Akazie, der Erdbeerbaum oder die Kastanie helfen unseren Bienen, hochwertigen Honig zu produzieren. Albanischer Honig bietet eine köstliche Vielfalt in allen Teilen des Landes, zum Beispiel in Tropoja, Malsia e Madhe, Mirditë, Dibër, Pogradec, Erseke, Përmët, Tepelenë, Vlorë, Sarandë oder den Bergen von Librazhd! Die Abwesenheit von GMO-Pflanzen trägt zudem zur Qualität unseres Honigs bei. 

Wir nehmen ein steigendes Interesse an der Honigproduktion in Albanien wahr - ein Trend, der sich fortzusetzen scheint in den kommenden Jahren. Aber neben Honig produzieren Imkerinnen und Imker in Albanien auch Gelée royale, der sehr nachgefragt ist, Propolis, Bienenpollen und Wachs. Diese Produkte bringen zunehmend ein zusätzliches Einkommen und werden traditionell als Heilmittel genutzt.

Lejla Shehu visiting beehives of Lezhe Beekeeper Association
Lejla Shehu beim Besuch des regionalen Imkervereins in Lezhe     © Sondor Travel

Was ist dein persönliches Hausmittel aus dem Bienenstock?

Seit Jahrhunderten wird Honig als Heilmittel verwendet. Salben mit Honig unterstützen die Heilung von Wunden und Verbrennungen. Andere Inhaltsstoffe, die ich in Cremes verwende sind Bienenwachs und Olivenöl, die in Verbindung mit Propolis so vielfältige heilende Wirkungen bieten. Propolis ist reich an Flavonoiden und wirkt antibakteriell und antibiotisch. Die Propolis Cremes, die ich herstelle helfen bei der Verbesserung zahlreicher Erkrankungen wie zum Beispiel Ekzema, Psoriasis oder Wunden. The combination of wax, olive oil and Lule Basani (Saint John’s Wort) has positive effects not only on skin conditions but also problems such as hemorrhoids. Creams with propylene glycol ingredients instead of alcohol cater for those people who for example practice Traditional Chinese medicine.

Ein herzliches Dankeschön an Lejla!

 

Mehr über den Honig-Pfad sowie Reisemöglichkeiten erfahren Sie hier.  Sehr gerne stellen wir Ihnen auch Ihr ganz  persönliches Honig-Pfad Reiseerlebnis zusammen!

(Natur)Schätze entlang des Honig-Pfads: Das Tal des Gash

(Natur)Schätze entlang des Honig-Pfads: Das Tal des Gash

Lumi i Gashit Flussbett Albanien
© Gabriel Schwaderer / EuroNatur
 

Tropoja in den Albanischen Alpen ist bekannt für köstlich intensiven Kastanienhonig. Die jahrhundertealten Kastanienwälder im gebirgigen Norden Albaniens sind die größten auf dem Balkan und eine wichtige Station auf dem Honig-Pfad im Norden. Ganz in der Nähe findet sich jedoch noch ein weiterer ökologischer Schatz: Das Tal des Flusses Gash.

Der Gash (Lumi i Gashit) liegt im äußersten Nordosten von Albanien in unerschlossenem Bergland an der Grenze zum Kosovo und Montenegro. Der Fluss entspringt auf einer Höhe von ca. 1.600m nordwestlich des Dobërdolit Passes. Auf 27km passiert er den Bergstock des Shkëlzen, eine enge Schlucht und das Becken von Tropoja bevor er schließlich weiter südlich in die Valbona mündet. Das obere Einzugsgebiet des Flusses ist ein striktes Naturreservat mit einer Fläche von ca. 3.000ha and eine wichtige und wunderbare Perle entlang des Grünen Bands Europa. Im Jahr 2017 wurde es in die UNESCO Weltnaturerbe-Stätte »Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas« aufgenommen. Mit diesem Eintrag gehört das Tal des Gash zusammen mit den Wäldern von Rrajce zu den ersten UNESCO-Naturerbestätte in Albanien. Albanische Experten bezeichnen sie als letzte Urwälder Albaniens und es ist vor allem der abgeschiedenen Lage des Gash in der ehemaligen Grenzzone zu verdanken, dass dieser Naturschatz überlebt haben.  Seit 2016 besteht ein landesweites Abholzungs-Moratorium, um einen besseren Schutz der verbleibenden Wälder zu gewährleisten.

Das Tal des Gash hat eine wunderbar ursprüngliche Schönheit bewahrt. Die Hänge sind mit Wald bestanden: Alleine die Buchenwälder bedecken ungefähr ein Drittel des Naturreservats auf einer Höhe von 700m bis 1.900m mit entlegenen Urwald-Resten, die durchschnittlich zwei Jahrhunderte alt sind.

Lumi i Gashit Urwald Albanien
© Gabriel Schwaderer / EuroNatur

Das Naturreservat ist Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren, viele davon sind als gefährdet gelistet. In dem Gebiet leben unter anderem Braunbären, Wölfe sowie Fischotter sowie mehr als hundert Vogelarten, wie zum Beispiel Auerwild, seltene Geier oder das kleine scheue Haselhuhn. Zu erreichen ist das Tal nur zu Fuss, und am Mittellauf liegt das einzige kleine Dorf, der Weiler Bradoshnica. Wir entdecken das Flusstal in einer Tageswanderung zusammen mit einem lokalen Führer, der uns viel über die Geschichte, Flora und Fauna des Gebiets erzählen kann.

Noch ist der Naturraum Lumi i Gashit gut erhalten. In den letzten Jahrzehnten nahm der menschliche Einfluss und Druck auf die Natur und biologische Vielfalt in der Region jedoch stark zu: Überweidung und insbesondere die Entwicklung von Wasserkraftwerken in dem Gebiet stellen eine große Gefahr dar. EuroNatur arbeitet mit der albanischen Organisation Preservation of Natural Environment in Albania (PPNEA) zusammen, um den Schutz der biologischen Vielfalt und nachhaltige ländliche Entwicklung im Gash Tal zu unterstützen. Mehr Informationen findet sich in einer Broschüre, die im Rahmen dieser Kooperation entstand.

Weitere Details zu unserer Honig-Pfad Tour in den Norden Albaniens gibt es hier. Und für alle Early Bees: Bis zum 31.3. gilt unser Frühbucher-Angebot!!

Die Armbruster Imkerschule unterwegs auf dem Honig-Pfad

Die Armbruster Imkerschule unterwegs auf dem Honig-Pfad

Bienenstöcke in einem Garten in Albanien
 

Wir freuen uns über eine ganz besondere Kooperation: Im September 2018 dürfen wir die Armbruster Imkerschule auf dem Honig-Pfad begrüßen!

Die Prof. Ludwig Armbruster Imkerschule wurde 2013 im Rahmen des 3. Weimarer Bienensymposiums zur Zukunft der Imkerei gegründet. Mit der Namensgebung würdigt sie einen der herausragenden Bienenwissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ludwig Armbruster hat als ehemaliger Leiter des Instituts für Bienenkunde in Berlin Themen aufgegriffen, die für die weltweite Zukunft der Imkerei auch heute noch von größter Bedeutung sind. Dabei ist sein Lebensweg untrennbar mit den politischen Entwicklungen seiner Zeit verwoben: Aus politischen Gründen wurde Ludwig Armbruster 1934 im Alter von 48 Jahren von den Nationalsozialisten in den Ruhestand versetzt und erst 2007 offiziell als NS-Opfer rehabilitiert. Wer mehr erfahren möchte über diesen bedeutenden Bienenkundler und zu Besuch in Berlin ist, empfehlen wir die Dauerausstellung im Herrenhaus der Domäne Dahlem.

Seit 2013 nun fördert die Armbruster Imkerschule eine ökologische und bienenfreundliche Imkerei: Sie bietet Kurse für fortgeschrittene und Profi-Imkerimkerinnen und -imker an, die ihre Kenntnisse vertiefen und vervollständigen möchten und ermöglicht interessierten ‚new-bees‘ den erfolgreichen Einstieg in die Imkerei. Daneben bietet die Armbruster Imkerschule für Interessierte jedes Jahr mehrere Studienreisen an.

Wir waren begeistert, als der Schulgründer Imkermeister Jürgen Binder sich bei uns gemeldet hat, und bereits die gemeinsame Planung hat uns viel Freude gemacht. Herausgekommen ist eine Reise auf den Spuren der Bienen in den Süden Albaniens, die sich Zeit nimmt für einzigartige Ein- und Ausblicke: In Fachgesprächen mit Bienenforschern und Imkerkolleginnen und –kollegen, bei Besuchen bei Klein- und Berufsimkern, Bienenzüchtern und Bio Bauern, im Boot auf der wilden Vjosa oder zu Fuß im Ceraunischen Gebirge, bei einer Tasse Bergtee oder einem Raki aus wilden Beeren.  „Wir bekommen Einblick in eine bei uns fast vergangene Welt imkerlicher Subsistenzwirtschaft.  Die Begegnungen von Mensch zu Mensch werden uns glücklich machen“ sagt Herr Binder und wir freuen uns jetzt schon!

Eine detaillierte Reisebeschreibung finden Sie hier.

Anmelden können Sie sich direkt bei der Prof. Ludwig Armbruster Imkerschule – wer schnell ist, kommt bis 31. März 2018 in den Genuss des reduzierten Early Bee – Reisepreises.

Telefon: 0170-185 74 24

E-Mail: sekretariat@armbruster-imkerschule.de

Api-Phila: Die etwas andere Art der Bienenhaltung

Api-Phila: Die etwas andere Art der Bienenhaltung

Albanische Bienen-Briefmarken, 1995

Dieser bunte Fund aus dem Archiv bringt Farbe in die Herbstage: Bienen sind ein beliebtes Motiv für Briefmarken - wegen ihrer Schönheit und um das Bewusstsein um ihre ökologische 'Schlüsselrolle' zu stärken.

Hier haben wir eine ganz besonders schöne Bienen-Briefmarkenserie aus Albanien (Shqipëria). Und ja, die Biene heisst auf Albanisch Bleta oder Bletë

Herzliche November-Grüße!

Honig-Pfad 2018: Die Planung läuft auf Hochtouren

Honig-Pfad 2018: Die Planung läuft auf Hochtouren

Das wunderbare Honig-Pfad Team von Sondor Travel: Dorien und Nardi (Taulant fehlt hier) diskutieren die besten Honig-Pfad Routen.  

Die Planungen für den Honig-Pfad 2018 laufen auf Hochtouren!

Wir freuen uns sehr, im nächsten Jahr zwei Honig-Pfad Touren anbieten zu können: Von Tirana aus wird die erste Tour den Norden Albaniens erkunden während die zweite Tour in den Süden des Landes führt:

Im Mai bzw. Juni bringt uns der Honig-Pfad in die Lezha Region, bekannt für ihren Salbei- und Heidehonig. Von dort aus geht es über Shkoder und nach erstklassigem birdwatching auf dem Skutarisee weiter in Richtung der Albanischen Alpen. Tropojë ist unser Ziel, mit seinen weitläufigen Kastanienwäldern, leckerem Kastanienhonig und nahe dem Gashital, das vor kurzem in die UNESCO Weltnaturerbe-Stätte »Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas« aufgenommen wurde.

Zu Beginn des Oktobers führt uns eine zweite Honig-Pfad Tour in drei bedeutsame Honigregionen Albaniens: Korça, Përmet im Herzen des Vjosa Tals, eines der letzten intakten Flusssystem Europas und Llogara-Palasë, mit spektakulären Aussichten auf die Albanische Riviera. Dabei werden wir drei Nationalparks besuchen - Butrint, Llogara und Hotova-Dangell und entlag des Weges an Orten wie Gjirokastra, der “Stadt der Steine” oder den Ruinen von Butrint mehr über die Geschichte des Landes erfahren.

Zusätzlich bieten wir maßgeschneiderte Honig-Pfad Touren für Gruppen von mind. 5 Personen - Freunde, Hobby oder professionelle Imker*innen: Wir freuen uns, Ihnen ein ganz individuelles Reiseerlebnis auf den Spuren von Albaniens Imker-Tradition zusammenzustellen.

Die genauen Reisedaten und -routen der beiden Honig-Pfad Touren werden wir Anfang November finalisieren und veröffentlichen. Die Details sowie unsere Early Bee Frühbucherrabatt finden Sie hier oder über unsere Facebook-Seite.

Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr auf dem Honig-Pfad zu begrüßen!

Albaniens Liebe zum Honig: Zahlen & Fakten

Albaniens Liebe zum Honig: Zahlen & Fakten

Das Klima sowie die Landschaft Albaniens bieten ideale Voraussetzungen für die Bienenhaltung und die Imkerei hat somit in Albanien viel (wirtschaftliches) Entwicklungspotential:

Apikultur ist seit mehr als 2,000 Jahren fester Bestandteil der Landwirtschaft in Albanien. Gerade in den letzten 20 Jahren ist die Tendenz steigend:  Waren es 1992 noch weniger als 50,000 Bienenstöcke, wuchs ihre Zahl laut dem Albanischem Statistikinstitut von ca. 260,000 im Jahr 2014 auf 303,000 in 2016.

Die Honigproduktion lag 2016 bei knapp 4.000 t. Im europäischen Vergleich ist dies noch relativ niedrig - in Deutschland wurden 2016 zum Beispiel über 21.000 t Honig erzeugt. Der Preis ist mit durchschnittlich ca. 10 EUR/kg relativ hoch gemessen am Pro-Kopf-Einkommen in Albanien.

Die lange Tradition der Bienenhaltung und die Liebe zum Honig und den Bienen in Albanien zeigt sich aber nicht nur in Zahlen sondern auch in der Sprache: So finden im Albanischen zwei Worte für das Sterben Verwendung - eines für alle Tiere (ngordh) und eines nur für Menschen und Bienen (vdes).

 

Honigbegleiter: Der Bio-Käse

Honigbegleiter: Der Bio-Käse

Neben den Bienen und Honigspezialitäten bietet der Honig-Pfad eine Vielzahl an gastronomischen Entdeckungen entlang des Weges: Diese leckeren mit viel Liebe hergestellten Käseherzen zum Beispiel können wir bei einem Mittagessen auf dem Bio-Hof Kuqi in Marikaj genießen.

Der wunderbare Erdbeerbaum(honig)

Der wunderbare Erdbeerbaum(honig)

Der lateinische Name des Erdbeerbaums - Arbutus unedo - sagt bereits das Wesentliche über ihn aus: „Ar” aus dem Keltischen wie “sauer”, „butus” wie der Busch und schließlich „unedo”, vom Lateinischen „unum edo”, das soviel wie „davon esse ich nur eins” bedeutet.

Dann, wenn die Natur ihr Sommerkleid ablegt, blüht der Erdbeerbaum. Im Spätherbst zwischen Oktober und Januar. Zu diesem Zeitpunkt neigt sich auch das Bienenjahr dem Ende entgegen und ihre Aktivitäten sind bereits stark eingeschränkt. Dieser Umstand macht den Arbutus-Honig zu einer so seltenen Spezialität - neben seinem Geschmack: Er zählt zu einer der bittersten Honigsorten überhaupt und hat einen besonderen Platz in der Feinschmeckerküche, gerne als Begleiter von Käse.

In Albanien heißt er „Mjalt mare“ und wird seit Generationen von Oktober bis November  in der Region um Përmet gewonnen - dort im Vjosa Tal ist eines der wenigen Vorkommen des Erdbeerbaums im Land.

Der Honig-Pfad im Oktober führt uns genau dorthin: Ein Besuch bei einem Imker in Carvova bietet die Möglichkeit, den wertvollen Mjalt Mare direkt vor Ort zu kosten und mehr über diese Rarität zu erfahren...und danach mit einen Schluck Raki aus den Früchten des Erdbeerbaums eine weitere albanische Spezialität zu genießen.

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