Unterstützung für Nachhaltige Bienenhaltung

Unterstützung für Nachhaltige Bienenhaltung

Unterstützung für nachhaltige Bienenhaltung

Die Imkerei in Albanien wächst stetig und stellt eine wichtige Wirtschaftsnische dar. Die Honigproduktion ist in den letzen zehn Jahren um ca. 145% angestiegen - und deckt doch noch immer nicht die heimische Nachfrage. Die Mehrheit der ImkerInnen ist in kleinem Umfang tätig mit weniger als zwanzig Bienenstöcken. Der Honig wird größtenteils noch an der Straße oder direkt beim Erzeuger gekauft. Dieser individuelle Ansatz ist vor allem auf das Ende des Kommunismus zurückzuführen, als die Menschen in ländlichen Gebieten ihre Einkommen aufbessern mussten.

Das Potenzial der Imkerei ist noch lange nicht ausgeschöpft. Gerade in ländlichen Gebieten Albaniens ist es für ImkerInnen noch eine Herausforderung, profitabel und nachhaltig zu arbeiten. Niedrige Zugangsbarrieren für importierten Honig stellen eine Gefahr für weniger wettbewerbsfähige ImkerInnen dar, die wiederum Schwierigkeiten haben, internationale Exportanforderungen hinsichtlich Standardisierung, Zertifizierung oder Quantitäten zu erfüllen.

In den frühen 1990er Jahren wurden die Regierungsinstitutionen, die für die Regulierung und Unterstützung der Imkerei zuständig waren, aufgelöst. Dies hinterließ gravierende Lücken in der apikulturellen Infrastruktur Albaniens. Die Erhöhung der Honigproduktion und des Profits, die Verwendung von  Nebenprodukten wie Propolis für zusätzliche Einnahmen und die Standardisierung von Prozessen sind heute unter andrem große Herausforderungen im Sektor.

Wir sind begeistert vom albanischen Honig.  Vor allem besondere Sorten wie der Kastanienhonig sind einzigartig und wettbewerbsfähig. Und wir sind uns bewusst über die Rolle, die Tourismus in der Förderung nachhaltiger Entwicklung spielt. Der Honig-Pfad möchte ländlichen KleinimkerInnen einen wirtschaftlichen Nutzen bringen und die nachhaltige Bienenhaltung unterstützen. Ein Teil des Reisepreises wird daher Maßnahmen unterstützen, die auf traditionellem Wissen aufbauend entsprechende Kapazitäten und Ressourcen vor Ort stärken.

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